Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung erneut mit der Sanierung der Friedhofsmauer entlang des Kirchbergs befasst. Die Mauer weist bereits seit mehreren Jahren erhebliche bauliche Mängel auf. Aufgrund der fortschreitenden Schäden und der Bedeutung des Bauwerks für das Ortsbild wurde die Thematik bereits in den mehreren Sitzungen beraten.
Am 23.06.2025 wurde beschlossen, die Friedhofsmauer unter Berücksichtigung ihres historischen Erscheinungsbildes zu sanieren. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die Planungen fortzuführen und entsprechende Angebote einzuholen.
Inzwischen wurden drei Firmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Zwei Angebote gingen ein, während eine Firma kein Interesse bekundete. Beide Angebote umfassen den Abbruch des mittleren Mauerabschnitts zwischen altem und neuem Friedhofsteil, die Erneuerung des Mauerkopfes mittels Biberschwanzziegeln in Anlehnung an das Kirchendach sowie die Sanierung der Putzflächen.
Nach Prüfung und Vergleich der eingegangenen Angebote ergibt sich folgendes Bild: Das Angebot der Firmen Blum/Gröner beläuft sich auf 107.428,93 Euro und stellt damit das wirtschaftlich günstigste Angebot dar. Das zweite Angebot liegt mit 132.605,87 Euro deutlich darüber. Die Mehrkosten betragen rund 25.000 Euro brutto.
Für die Sanierung der Friedhofsmauer sind im Haushalt 2026 Mittel in Höhe von 120.000 Euro vorgesehen, sodass das wirtschaftlichste Angebot im vorgesehenen Kostenrahmen liegt.
Der Gemeinderat fasste hierzu einen einstimmigen Beschluss. Demnach wird der Abbruch des mittleren Mauerabschnitts Bestandteil der Maßnahme. Gleichzeitig wurden die Firmen Malerbetrieb Blum GmbH & Co. KG / Gröner Hoch- und Tiefbau aus Jungnau mit der Ausführung der angebotenen Leistungen beauftragt.